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Piraterie 2016 - Effektives Containment und anhaltende Risiken
Im MarineForum 03-2017 schreibt Michael Stehr:
Der Annual Piracy Report des IMB für 2016, die Statistik zur Piraterie, ist die am längsten geführte verlässliche Statistik für diesen Zweig der maritimen Kriminalität. 
Ausgehend von den Beobachtungen der Seestreitkräfte, die am Horn von Afrika an Einsätzen zur Seeraumüberwachung eingesetzt waren und sind, muss man von einer Dunkelziffer bei Überfällen und Entführungen ausgehen, die bei Faktor 4-5 anzusetzen ist.

HANSA International Maritime Journal – 154. Jahrgang – 2017 – Nr. 1: Systeme an Bord und an Land werden stärker vernetzt, produzieren Daten und könnten bald autonom Entscheidungen treffen. Letztlich könnte die Rechtslage aber manche Entwicklung verhindern.

Maersk ist nicht nur auf den Ost-West-Routen Marktführer in der Containerschifffahrt. Mit der Übernahme von Hamburg Süd dominiert der dänische Riese künftig noch mehr im Südamerika-Verkehr.

In dieser umfangreichen Publikation des Marinekommandos wird die maritime Abhängigkeit Deutschlands in Zahlen und Fakten verdeutlicht. 80.000 Arbeitsplätze in ca. 2.800 Unternehmen sind direkt mit der maritimen Wirtschaft in der Bundesrepublik verbunden. Nicht nur diese Arbeitsplätze, sondern beispielsweise auch die 11,7 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2015 der Schiffbau- und Offshore-Zulieferer, sind direkt von einem freien Zugang zu den Märkten und zur See abhängig.

An der Niedersachsenbrücke wird Kohle umgeschlagen

Maritime Infrastruktur

 

Mehr als 150 Seiten umfasst das Perspektivpapier des Hafens Wilhelmshaven. Es enthält die zweite Ausbaustufe des JadeWeserPorts ebenso wie Pläne für ein LNG-Terminal.
Diese und weitere Maßnahmen sollen die Entwicklung sichern.

China dürfte nach der Trump-Wahl in den USA seine Seidenstraßen-Initiative noch intensiver vorantreiben. Zu Unrecht entfällt die größte Aufmerksamkeit auf den Landweg quer durch Eurasien. Denn für die Schifffahrt könnte ein energischeres Vorpreschen Chinas weitreichende Folgen haben.

Die Neue Züricher Zeitung berichtet, dass sich in Norwegen nach einer längeren Flaute im Offshore-Sektor langsam erneut Optimismus entwickelt. Besondere Hoffnung setzt der norwegische Erdölsektor auf ein neues Feld nördlich von Stavanger.

Schleswig-Holstein war während des Ost-West-Konfliktes in Europa eine Region, in der die Konfrontation durch eine hohe Konzentration von Militär und Rüstung sowie durch den Eisernen Vorhang an der Landesgrenze sichtbar ihren Ausdruck gefunden hat. Nach der Vereinigung Deutschlands und dem Ende des Kalten Krieges hat sich für dieses Bundesland durch den militärischen Wandel und die wirtschaftliche Öffnung die sicherheitsund wirtschaftspolitische Lage grundlegend geändert. Dies hatte tief greifende Auswirkungen auf den Marineschiffbau in Schleswig-Holstein, der Anfang der neunziger Jahre vor schwierigen strategischen Grundsatzentscheidungen über seine zukünftige Ausrichtung stand. Dabei mangelte es nicht an Empfehlungen.

Ein wenig Licht und viel Schatten
Trotz der jahrelangen Krise finden innovative Ideen weiter ihren Platz.
Die Rahmenbedingungen bessern sich allerdings nur punktuell. Auf dem 20. HANSA-Forum »Schifffahrt | Finanzierung« zeigte die Branche erneut ihre zwei Gesichter.

„16. Rostocker Maritimes Sicherheitskolloquium“ am 11. Oktober 2016 im Historischen Rathaus in Rostock

„Auftrag und Alltag der Marine“
zu diesem Thema hatten die Karl-Theodor-Molinari Stiftung (KTMS), das Bildungswerk des Deutschen Bundeswehr Verbandes und das Deutsche Maritime Institut (DMI) nach Rostock eingeladen.
Im historischen Rathaus trafen sich am 11. Oktober 2016 Angehörige aus dem Bundesministerium der Verteidigung, der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Europäischen Union, der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, der Stiftung Wissenschaft und Politik, Bundeswehr und Marine sowie der Universität Hamburg, um mit den Gästen beim 16. Rostocker Maritimen Sicherheitskolloquium über das sich ändernde sicherheitspolitische Umfeld und deren Auswirkungen auf den Dienstalltag in der Marine und den Weg der Marine in die Zukunft zu diskutieren.

Der 35. Deutsche Seeschifffahrtstag, organisiert durch den Nautischen Verein zu Kiel, findet vom 21. bis 25. September 2016 in Kiel statt. Die Fachtagung mit den interessanten Themen „Ressource Meer – Rohstoffe für die Zukunft“, „Mehr Technik und weniger Papier = mehr Sicherheit?“ und „Ausbildung und Beschäftigung ein Jahr nach der 9. Nationalen Maritimen Konferenz“ mit dem hochsensiblen Thema der Schiffsbesetzungsverordnung verspricht eine rege Diskussion.

Der Freundeskreis Fregatte Baden-Württemberg e.V. und das Deutsche Maritime Institut e.V. (DMI) hatten am 14. Juni 2016 zum 1. Maritimen Themenabend in die Offiziersheimgesellschaft in Ulm eingeladen.
Rund 70 interessierte Teilnehmer aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik waren zu dieser Veranstaltung nach Ulm gekommen.

MHF-Unterstützer

Deutsches Maritimes Institut

DMI Logo180px

www.deutsches-maritimes-institut.de

(33373)
Verband Deutscher Reeder

VerbandDeutscherReeder logo180px

www.reederverband.de

(32458)
Verband für Schiffbau und Meerestechnik

VerbandSchiffbauTechnik logo180px

www.vsm.de

(27282)
Bundesverband der Deutschen Industrie

BDI Logo

www.bdi.eu

(31983)
Deutscher BundeswehrVerband

DeutscherBundeswehrverband logo180px

www.dbwv.de

(22970)
Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

DGAP logo 180px

www.dgap.org

(19761)
Deutsche Marine

Marine logo180px

www.marine.de

(19798)
Gesellschaft für Maritime Technik e.V.

GMT logo180px

www.maritime-technik.de

(19485)
IHK Schleswig-Holstein

IHK kiel logo180px

www.ihk-schleswig-holstein.de

(19729)
Schiff & Hafen

Schiff & Hafen aus dem dmmv

www.dvvmedia.com

(19349)
MarineForum

Marine Forum Logo

www.marineforum.info

(19305)
IHK Nord

IHK Nord Logo

www.ihk-nord.de

(7123)
Zentralverband Deutscher Schiffsmakler (ZVDS)

Zentralverband Deutscher Schiffsmakler e.V. (ZVDS) im Themenbeirat vom Maritimen Hauptstadt Forum

www.zvds.de

(6008)

Nächste Veranstaltung:

Logos 8Mawc

8. Maritimer After Work Club (MAWC)

Dienstag, 14. März 2017 ab 17:00 Uhr

„Die europäische maritime Dimension – Aktuelle Handlungsfelder und maritime Sicherheit am Beispiel Mittelmeer/ Operation Sophia“ 

Europäische Kommission, Vertretung in Deutschland, Berlin

Erste Impressionen finden Sie hier.

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